Es wird gezwitschert, was das Zeug hält: Yamaoka PR auf der Social Media Week Hamburg

von Katja Hoppe

Es ist wieder Social Media Week und die Yamaokas sind wie in jedem Jahr live dabei. So viele spannende Themen, so wenig Zeit… Von Word of Mouth Marketing bis Online Fundraising – eine Woche lang treibt es uns zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen überall in Hamburg.

Ein für unseren täglichen Job besonders wertvoller Vortrag fand am Dienstag statt: „Die Weiten hinter den 140 Zeichen, Twitter als journalistisches Tool“. Maike Haselmann, Social-Media-Redakteurin bei “Spiegel Online”, bot innerhalb einer Stunde speziell für Journalisten und publizistisch Interessierte eine kompakte Schulung an und zeigte, wie nützlich Twitter als Tool bei der alltäglichen publizistischen Arbeit ist. Für uns gab es da echtes Insiderwissen aus Journalistensicht und Antwort auf die Frage, ob PR-Agenturen eventuell über Twitter Kontakt zu Journalisten aufnehmen können bzw. sogar sollten. Die ehrliche Antwort: Mit einem prägnanten Tweet erreicht man die Redaktionen ebenso wie mit einer ansprechenden Pressemitteilung per Mail. Genau wie viele Pressemitteilungen in der Fülle der täglich einströmenden Nachrichten verloren gehen, geschieht dies auch mit Tweets – eine (Lese-)Garantie gibt’s nie.

Drei wichtige Erkenntnisse:

– Die meisten Menschen, die über Twitter sprechen, haben keine Ahnung davon, wie es eigentlich funktioniert.

– Twitter ist Hektik pur. Im Sekundentakt strömen Nachrichtefluten auf uns ein – selbst mit Organisationstools wie Tweetdeck (www.tweetdeck.com/) ist es schwer, da mitzukommen.

– Die Macht von Twitter ist nicht zu unterschätzen! Die Deutschen sind zwar die Langsamsten und sehr zurückhaltend im Umgang mit diesem Echtzeitmedium – in beinahe allen anderen westlichen Ländern wird nonstop getwittert. Aber in den nächsten Jahren holen wir sicher auf!twitter