„Nicht ohne meine Socke“ – NUR DER Studie deckt auf: Knapp die Hälfte der deutschen Männer behält beim Sex gern mal die Socken an

Jeder trampelt auf ihnen herum, kaum einer schenkt ihnen Beachtung und dennoch würde ohne sie etwas fehlen. Die Rede ist von unseren Socken. Tatsächlich sind sie immer dabei und begleiten uns in kalten wie in warmen Zeiten. Und manchmal sind sie das einzige Textil am Körper, denn man(n) trägt Socken auch mal gern beim Sex. Außerdem nutzt er seinen Riechsinn zur Auswahl der Socken und hält Löcher in denselben für keine große Sache.

Die Herrenwäschemarke NUR DER hat sich auf die Socken gemacht und bringt mithilfe einer Studie skurrile Details über die männliche Fußbekleidung ans Tageslicht. Die repräsentative NUR DER Umfrage – durchgeführt vom Marktforschungsinstitut EARSandEYES unter männlichen Internetnutzern ab 16 Jahren – enthüllt damit Geheimnisse, die vielleicht doch besser an den Füßen geblieben wären.

Quantität gut, Qualität und Hygiene eher mangelhaft

Das Sockenfach im Männer-Wäscheschrank ist prall gefüllt. Fast drei Viertel der Befragten (71 Prozent) besitzen zwischen 11 und 30 Paar Socken. Knapp ein Viertel – nämlich 22 Prozent – gibt sogar an, mehr als 30 Paar Socken sein Eigen zu nennen. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass für die Beine in einigen Fällen nur eine ausgewaschene Jeans und die löchrige Jogginghose bleiben.

Allerdings bestimmt beim Mann nicht allein das Outfit, welche Socke an den Fuß kommt. Nach NUR DER Angaben halten 23 Prozent der Männer ihre Fußbekleidung morgens unter die Nase und entscheiden dann über das Anziehen derselben. Besonders verbreitet ist der praktikable Ansatz unter den jungen Wilden in den Altersgruppen 16-19 Jahren (29 Prozent), 20-29 Jahren (30 Prozent) und 30-39 Jahren (25 Prozent). Die gute Nachricht für alle Frauen: 75 Prozent der Männer lehnen diese Art der Sockenwahl selbstverständlich ab.

Geruch gut, aber ein Loch in der Ferse? Für einige deutsche Männer sind Löcher in den Socken nicht zwangsläufig ein KO-Kriterium. Hier ist man(n) oftmals einfach gestrickt. Mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) scheut sich nicht, die löchrige Socke anzuziehen. Wobei 27 Prozent der Befragten angaben, dass sie dies nur in Ausnahmefällen tun würden. Für mehr als die Hälfte der Männer aber kommt ein Loch in der Socke einem Todesurteil gleich: 53 Prozent werfen die Socken sofort weg, bei 9 Prozent fristen die Socken ein Putzlappen-Dasein und nur 4 Prozent stopfen sie.

Nicht nur in der Partnerschaft, auch beim Sex hat man(n) gern die Socken an

Das interessanteste Ergebnis der NUR DER Umfrage: Wenn alle Hüllen fallen, bleibt die Socke als letzte Bastion der Männlichkeit gerne am Fuß. Fast die Hälfte der befragten Männer (42 Prozent) bestätigt dieses Phänomen. Allerdings geben 22 Prozent an, dass es ihnen schon „einmal passiert ist“. 20 Prozent hatten schon häufig bei der schönsten Nebensache der Welt die Socken an. Regionale Besonderheiten: Während im Norden nur 37 Prozent Erfahrung mit „Socken-Sex“ haben, sind es im Westen schon 45 Prozent. Bei den Wiederholungstätern sind die Brandenburger mit 29 Prozent auf Rang eins, dicht gefolgt von den Sachsen (25 Prozent). Komplexe, Komplikationen oder einfach nur kalte Füße? Sicherlich einmal mehr ein guter Grund, seinen Arzt oder Apotheker zu befragen.

Socke, wechsle dich!

68 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, ihre Socken täglich zu wechseln. Einen Wechselrhythmus von zwei Tagen haben ein Fünftel der Männer (21 Prozent). Besondere Vorsicht ist beim Daten von Männern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt geboten: Mit 21 Prozent und 18 Prozent ist ein Wechselrhythmus von drei bis fünf Tagen sehr hoch über den Bundesdurchschnitt (8 Prozent). Vielleicht liegt ja hier auch der Grund, dass sich jeder zweite Mann über Socken als Geschenk richtig freut. Besonders geschätzt sind die sockigen Geschenke bei den Hamburgern und Thüringern (je 67 Prozent). Ob zu Weihnachten oder Geburtstag ist egal: Über ein Viertel der Befragten (29 Prozent) gibt an, dass sie auch ohne Anlass Socken als Geschenk super finden. Aber ganz darauf verlässt sich man(n) dann doch nicht: 87 Prozent kaufen ihre Socken selbst. Nur in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen (49 Prozent) sorgt Mutti noch für den Sockennachschub. Raten die einschlägigen Modemagazine Männern in diesen Zeiten dringend zu auffälligen Socken als stylishes Accessoire – der deutsche Mann bleibt uneitel und standhaft. Einfarbig und möglichst dunkel muss die gemeine Socke sein. 80 Prozent schwören auf diese Formel. Folgerichtig sehen 89 Prozent der Befragten ihre Socken nur als Basisausstattung ihres Outfits.

Socke versus Unterwäsche

Generell ist dem deutschen Mann die frische Unterhose wichtiger als die saubere Socke: 83 Prozent der Befragten wechseln ihre Unterhosen täglich, wobei 1 Prozent sogar mehrmals täglich zur neuen Wäsche greift. Im Vergleich dazu liegt die Wechselhäufigkeit bei den Socken bei 69 Prozent. Kleiner Wermutstropfen: Im Vergleich zur Unterwäsche-Studie von NUR DER aus dem Jahr 2012 gibt es bezüglich des Wechselverhaltens bei der Unterwäsche einen schleichenden Negativtrend. Damals waren es 85 Prozent, die täglich ihre Unterhose wechselten, 5 Prozent sogar mehrmals täglich. Verwunderlich, liegen doch bei 90 Prozent der deutschen Männer mehr als 11 Unterhosen im Schrank. Auch bei der Farb- und Musterwahl sind sie zurückhaltend. 65 Prozent mögen unifarbene Unterhosen. Gerne gesehen sind dunkle Teile, mehr als die Hälfte der Männer (53 Prozent) schätzt Unterhosen in gedeckten Farben. Nur etwa ein Viertel der Befragten (24 Prozent) steht auf Unterhosen mit Mustern. Diese Frage spaltet anscheinend die Generationen: 37 Prozent der 16- bis 19-Jährigen greift zu der gemusterten Variante, wohingegen nur 18 Prozent der 50- bis 59-Jährigen Begeisterung für Wäsche mit Mustern zeigen.

Hinweis:

Online-Umfrage des Hamburger Instituts für Markt- und Trendforschung EARSandEYES, im Auftrag von NUR DER Herrenwäsche unter 525 deutschen, männlichen Internetnutzern ab 16 Jahren. Erhebungszeitraum: 15. bis 21. Januar 2014

NUR DER Socken-Studie © Dirk Anschutz
NUR DER Socken-Studie © Dirk Anschutz